Auf den Nadeln und im Kopf (Week 21)


Herzlich Willkommen bei meiner ersten Runde – Auf den Nadeln.


Gerne berichte ich euch hier, was ich so auf den Nadeln habe, was ich in Sachen Handarbeiten erlebt habe und welche Neuen schönen Dinge ich entdeckt, gekauft, erfahren habe.

Auf dem Titelbild seht ihr meine Ausbeute vom Flohmarkt am Pfingstsonntag. Ich bin leidenschaftliche Flohmarktgängerin. Ich liebe das Gefühl, schöne Dinge, günstig erstanden zu haben. Außerdem kaufen wir gerne gebraucht, insbesondere Kleidung unser Umwelt zu liebe. Leider entwickeln sich viele Flohmärkte bei uns in der Nähe zu Händlermärkten, die wirklich viel “Müll” anbieten. Stinkiges Plastikspielzeug, Feuerzeuge, Elektrokram findet sich neben billigen Klamotten, wirklich furchtbar hergestellt zu den miesesten Arbeitsbedingungen für extrem wenig Geld.
Schrecklich …
Gestern waren wir auf dem Heister Flugplatz auf dem regelmäßige

IMG_20180520_135641818Flohmärkte ohne Händlererlaubnis stattfinden. Natürlich tummeln sich auch hier Verkäufer, die mehr gewerblich als privat unterwegs sind. Der Markt ist aber wirklich klein und schnuckelig und insbesondere in Sachen Handarbeiten bekommt man immer mal was Kleines. Dieses Mal  gab es eine Filethäkelnadel, die ich für das Perlen-einstricken brauche und einen Stickrahmen.

Habt ihr auch schon diese hübschen Bilder auf Instagram gesehen, mit diesen kleinen, runden Stickrahmen und bezaubernde filigrane Stickarbeiten darauf? Ich bewundere sie schon lange und musste den Rahmen einfach mitnehmen. Wer weiß, wann ich wirklich mal zum sticken komme, aber ihr werdet auf jedenfall davon erfahren. An dem kleinen Portmonee kam ich auch nicht vorbei und die Peace-Kette musste sowieso mit.

Wer meinen Instagram Feed verfolgt, der hat gesehen, dass ich das Nadelbinden gelernt habe. Am Himmelfahrtswochenende waren wir im Wildpark Eekholt . Hier fanden die alljährlichen Wikingertage statt. Eine wirklich liebe Maid, hat meiner Freundin und mir das Nadelbinden beigebracht. Eine tolle Technik, die dem Häkeln wohl näher kommt, als dem Stricken. Es gibt dazu nicht allzu viele Anleitungen im Netz, aber ich habe einfach mal im Oslostich eine kleine Tasche für das Tochterkind angenadelt.

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Es macht wirklich Spaß, ist aber doch sehr ungewohnt für mich. Man arbeitet immer mit einem Faden, den man durch Anfilzen stets verlängert. Das hindurchziehen des Fadens, ist schon ermüdend. Dadurch geht es nicht so schnell von der Hand wie das Häkeln zum Beispiel. Wenn die Tasche fertig ist, mach ich euch nochmal einen ausführlichen Bericht zum Nadelbinden. Aber erst einmal muss ich noch ein paar mehr Stiche lernen.

Auf den Stricknadeln befindet sich im Moment die old celtic Socke aus dem Sockenclub von Kim. Kim ist die Inhaberin von Kieler-Wolle. In ihrem online-shop verkauft sie wirklich hübsche, handgefärbte Wollstränge in unterschiedlichen Qualitäten. Wirklich einzigartig wird ihr Shop jedoch durch ihren Sock-Club. Sie hat dadurch ein wirklich tolles Konzept ins Leben gerufen. Monatlich trudelt bei jedem Sock-Club-Mitglied ein Überraschungsstrang feinster Sockenwolle ein. Und das ist nicht alles. Passend dazu gibt es eine Strickanleitung per Mail, welche exakt zu der Färbung des Stranges passt. Ihr merkt, ich bin wirklich ein Fan vom Sock-club! Im Mai gab es einen wunderschönen grünen Strang mit passendem Maschenmarkierer.

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Das Muster der Socken trifft genau meinen Geschmack. Es geht leicht von der Hand, wenn man sich schon etwas mit Zopfmustern auskennt und man hat das Pattern schnell im Kopf, sodass man die Anleitung nicht ständig dabei haben muss.

Das ist diese Woche schon alles, was ich auf den Nadeln habe. Keine weiteren WIPs und auch keine UFOs. Ich war aber noch shoppen und habe den halben Zeitungsstand in unserem Edeka leer gekauft.

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Seit wann sind in den gängigen Strickzeitschriften eigentlich so wahnsinnig viele moderne und wirklich stylische Projekte enthalten? Ich konnte mich nicht zügeln und gleich 3 Hefte mussten mit.

Die Verena, Rebecca und the knitters sind in meinem Einkaufswagen gelandet. An den Klebezetteln könnt ihr erkennen, dass ihr wohl demnächst so einige Projekte aus den Zeitschriften bei mir sehen werdet. Ich bin immer noch so geflachst von der tollen Auswahl. Keine sackartigen Omapullis oder Spitzentops im Häkeldesign.

Und dann grübel ich nach wie vor daran herum, was ich im Juni zum Pailetten-Perlen-Plunder-Fal, zu dem der frickelcast – ein Strick-Näh-und-Frickel-Podcast von Frau jetztkochtsie und Frau feierabendfrickeleien  – aufgerufen hat, stricken soll. Es ist ein frickel-along, sodass im Grunde alles erlaubt ist, was mit Pailletten, Perlen oder Plunder zu tun hat, aber ich will unbedingt etwas stricken. Und ganz eigentlich, denke ich im Geheimen darüber nach, die Chance direkt für ein eigenes Design zu nutzen. Aber pssst, das ist noch geheim…

eure Antje

 

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